Die Fakten:

  • Autor: Narcia Kensing
  • Seitenanzahl: 324
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform / selfpublished

Darum geht’s:

Klappentext:

Im Jahr 2183 liegen Städte in Trümmern, ganze Länder sind entvölkert. Die Überlebenden eines verheerenden Krieges führen ein tristes und von wenigen Obrigkeiten vorbestimmtes Leben in umzäunten und streng bewachten Arealen. Die sechzehnjährige Holly ist nur eine von vielen, doch sie träumt seit ihrer Kindheit davon, in die Ränge der Obersten aufzusteigen, denn einmal im Jahr werden junge Menschen aus den Ghettos in ihre Reihen rekrutiert. Sie hält es für einen Glücksfall, als der düstere Cade sich bereit erklärt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch damit nimmt ihr Martyrium erst seinen Anfang, denn Cade ist weder der, der er vorgibt zu sein, noch ist das Leben jenseits der Barrieren das Paradies, das Holly sich immer erträumt hat. Ist am Ende alles nur eine Lüge?

Fazit:

Nach den ersten Seiten dachte ich bereits “hmmm, gar nicht mal so schlecht” . Ich bin tatsächlich positiv überrascht von diesem Buch. Die Autorin hat eine wirklich sehr interessante post apokalyptische Welt erschaffen, in welcher die Menschen kaum noch etwas von “der alten Welt”, in welcher wir heute Leben, wissen.
Man merkt das sich die Autorin sich wirklich viele Gedanken darüber gemacht hat, wie diese Welt aussehen könnte. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Autorin schafft es auf jeden Fall alles detailliert zu beschreiben und als Leser konnte ich mich dadurch sehr gut in diese Welt hineinversetzten.
Mit den Charakteren kann man ebenfalls gut mitfühlen. Ich muss allerdings sagen, das mir die Protagonistin teilweise auf die nerven ging und ich sie nicht sehr mochte, sie ist einfach naiv und sehr auf sich selbst bezogen bzw. egoistisch. Allerdings finde ich es auch irgendwie passend zu der Geschichte, dass sie so ist wie sie ist. Immerhin lebt sie nur in einem sehr begrenzten Gebiet, hat nur begrenztes Wissen zur Verfügung, es gibt nicht viel Bildung und sie lebt in einer manipulativen Gesellschaft. Da kann man ja auch nicht so ganz “normal” sein :D.
Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, manchmal vielleicht etwas Hölzern. Es gab einige sehr offensichtliche Rechtsschreibfehler, über die ich aber gut hinwegsehen konnte (immerhin mache ich selbst sicher genug Fehler ;D).
Alles in allem eine nette Geschichte, mit vielen guten Ideen. Es ist aber noch Luft nach oben. Für zwischendurch kann ich das Buch echt empfehlen, es ist relativ kurz und lässt sich leicht lesen. Ich denke, dass ich auch die folgenden Bände lesen werde, da ich gespannt bin wie sich das Ganze weiterentwickelt.

Meine Bewertung:

Glutroter Mond: Undying Blood 1 [Rezension]
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2 Gedanken zu „Glutroter Mond: Undying Blood 1 [Rezension]

  • 16. Mai 2017 um 21:57
    Permalink

    Hm….das klingt aber doch sehr nach Hunger Games…:D

    Antworten
    • 17. Mai 2017 um 13:20
      Permalink

      😀 Könnte man denken, aber es ist wirklich sehr anders. Die Story ist ganz anders und die Welt auch.
      Allerdings ist es gleiche Genre und Dystopien haben ja dann doch einige ähnliche Merkmale.
      Die Panem Reihe fand ich übrigens super :), die Bücher sowie auch die Filme.

      Antworten

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